Archiv: Winter 2006–2007

»Schwein Gehabt«

von Bertolt Brecht
Zum Stück

Der Verfremdungseffekt ist das zentrale Mittel in Brechts epischem Theater. Etwas verfremden bedeutet, »dem Vorgang oder dem Charakter das Selbstverständliche, Bekannte, Einleuchtende zu nehmen und über ihn Staunen und Neugierde zu erzeugen«.

Ziel der Verfremdung ist es, den Zuschauer von den Vorgängen auf der Bühne zu distanzieren, so dass er sich nicht damit identifiziert, sondern über die Handlungen nachdenkt und aktiv wird.

Der letzendliche Zweck, den das epische Theater mit der Verfremdung verfolgt, ist »die Welt so zu zeigen, dass sie behandelbar wird«.

Sehr wichtig ist, dass der Zuschauer ständig daran erinnert wird, dass er sich im Theater befindet und sich somit vor ihm keine reale Wirklichkeit abspielt. Durch diese Mittel will das Brechtsche Theater »dem Zuschauer eine neue Haltung des Sehens und Verstehens vermitteln«.
Carolin Hauck

Vorstellungstermine
  • 15. Dezember 2006
  • 16. Dezember 2006
  • 21. Dezember 2006
  • 22. Dezember 2006
  • 12. Januar 2007
  • 13. Januar 2007
  • 18. Januar 2007
  • 19. Januar 2007
Alle Vorstellungen beginnen um 20 Uhr.
Einlass der Gäste um 19:30.
Kein Plakat
Mitwirkende
Schauspieler
Kathrin Hülz
Jens Kroker
Jan-Arwed Maul
Anna Poimann
Technischer Meister
Johann Braumandl
Regieassistenz, Soufflage
Carolin Hauck
Jessica Klör
Bühnenbild, Plakat
Wladimir Petrichev
Regie
Lilia Petrichev
Fotos zum Stück
Haben wir nicht.